StadtTomaten


ProSpecieRara engagiert sich für Sortenvielfalt und freies Saatgut.

Wie sieht eine Tomate aus? Natürlich: rot, rund, faustgross. Stimmt. Aber es gibt mehr Sorten, als man denkt. Zum Beispiel kleine violette, grün-gestreifte oder grosse weisse. Weltweit wachsen einige tausend Sorten. Ihre Vielfalt – Farbe, Form und Geschmack – ist riesig.

Die Stiftung ProSpecieRara setzt sich für mehr als 130 alte Tomatensorten ein, die ohne diesen Einsatz eher früher als später aussterben wärden. Und für freies Saatgut für alle: ProSpecieRara-Sorten sind sortenecht, jeder darf sie anbauen, verwerten und Samen daraus ziehen. Anders als die meisten Tomatensorten, die von Saatgutkonzernen gezüchtet werden. Diese Sorten sind zwar besonders resistent gegen Krankheiten oder Schädlinge, aber sie machen alle abhängig, die diese Sorten anbauen, weil das Saatgut jedes Jahr neu gekauft werden muss. Auch in unseren Gemeinschaftsgärten werden in diesem Jahr viele ProSpecieRara-Sorten gedeihen, von denen auch Saatgut geerntet werden soll.

Mit dem Projekt Stadt-Tomaten will ProSpecieRara die Menschen für diese Probleme sensibilisieren. Wer sich auf Stadt-Tomaten registriert, erhält neben einem Gutschein für einen ProSpecieRara-Tomatensetzling eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Tomaten grossgezogen werden, wie aus ihnen Saatgut gewonnen wird und wie daraus wieder ein Setzling entsteht. Bei Bestellung vor dem 6. April 2014 kann man sich von einer von 20 seltenen Tomatensorten, gratis eine Samenportion dazu bestellen.

Kontakt: Nicole Egloff; Website

mailto: nicole.egloff@prospecierara.ch

Tel. 062 832 08 72