STADTHONIG


StadtHonig als Produkt ist die süsse Essenz eines natürlichen Kreislaufes in der Stadt. StadtHonig als Projekt sensibilisiert Stadtbewohnerinnen und Bewohner für die Bienenhaltung in der Stadt.

Von der Bestäubung über den Teller in den Kompost (Projekt BioBistro). Urbanes Gärtnern bedeutet, sich mitten in der Stadt einem landwirtschaftlichen Kreislauf zu nähern und Klein- und Kleinstgärten anzulegen, die uns mit saisonalem Gemüse, Früchten und Kräutern versorgen. Zusammen mit dem Anpflanzen von einheimischen Blütenpflanzen leisten Stadtgärten somit einen bedeutenden Beitrag zur Artenvielfalt. In der Stadt, fernab von Monokultur und grossflächigem Pestizideinsatz, profitieren die Bienenvölker von dieser Biodiversität und einem von Frühling bis Herbst vorhandenen Nektarangebot. Der StadtHonig ist deshalb reich an verschiedensten Pollen und dies macht ihn besonders wertvoll.

Das Projekt StadtHonig dient als Plattform für andere Stadt-Imker und alle die sich für die faszinierende Welt der Bienen in der Stadt interessieren.

Im Zusammenhang mit dem Projekt StadtHonig gibt es z. Zt. zwei Standorte mit insgesamt 3 Bienenvölkern: Hinterhof/ Flachdach beim Schützenmattpark und Flachdach/ Gundeldingerfeld.

Januar 2013: Honigproben auf Schwermetalle untersucht

Im Frühling 2012 hat das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt verschiedene Honigproben aus dem Stadtgebiet auf den Gehalt von Schwermetallen hin untersucht. Dabei war auch eine Honigprobe des StadtHonigs aus dem Schützenmattquartier mit einbezogen.

Die untersuchten Werte aus der Stadt sind im Vergleich zum Honig vom Land unauffällig und nicht höher belastet: Honig Laborbericht

Monokulturen im Insektenreich

Wenn sich eine Insektenart übermässig vermehrt, verliert sie dadurch den für ihre Entfaltung wesensgemässen Lebensraum sowie die ausreichende Nahrungsgrundlage. Nun «greift» die Natur mit Pilzkrankheiten, Parasiten oder bakteriellen Erkrankungen ausgleichend ein.

Beitrag in der Schweizerischen Bienenzeitung Nr. 135  von Matthias Lehnherr, Basel, greift dieses Thema im Forum auf.

Kontakt: Andreas Seiler; Website

mailto: a.seiler@sunrise.ch

Tel. 061 302 09 61