EM BEBBI SY GMIES


Die Landwirtschaft und damit direkt oder auch indirekt die Nahrungsmittelproduktion tragen gemäss IPCC-Bericht von 2014 14% zum weltweiten Treibhausgasausstoss bei. Der Transport von Lebensmitteln über lange Distanzen würde diese Prozentzahl noch erheblich erhöhen. Der frappante Wasserverbrauch und die Wasserverschmutzung in und durch die Landwirtschaft, welche zu grossen Problemen in vielen Gegenden der Welt führen, sind weitere Probleme.

Um diese Situation zu verbessern, hat das junge grüne bündnis nordwest das Projekt „Em Bebbi sy Gmies“ ins Leben gerufen. Dabei geht es um den Aufbau von städtischen Gemüsegärten welche wir zusammen mit Partnern und Quartierbevölkerung bewirtschaften möchten. Diese sollen der gesamten Bevölkerung zugänglich sein. Das jetzige Projekt ist als Pilotprojekt gedacht, welches innerhalb der nächsten Jahre auf weitere Flächen ausgeweitet werden soll. Dabei soll vor allem die Bewirtschaftung von Staatsboden (Parkanlagen, Blumenrabatten etc) angestrebt werden. Die Realisierung des Pilotprojekts ist im Frühling 2015 geplant. Momentan konzentrieren wir uns auf die Suche nach Partnern und einer geeigneten Fläche.

Das junge grüne Bündnis nordwest möchte mit diesem Projekt den Bezug der Bevölkerung zu Lebensmitteln, im Besonderen Gemüse, verbessern. Durch das direkte Erleben landwirtschaftlicher Produktion soll die Bevölkerung für nachhaltige Ernährung sensibilisiert werden. Wir möchten den Anbau von Nahrungsmitteln in den Alltag und die Umgebung der Bevölkerung bringen. Dadurch wird sogleich auch die Produktion und den Verkauf von regionalen und saisonalen Produkten gefördert. Das Projekt plädiert für ein Quartier der kurzen Wege!

Wer sich an der Bewirtschaftung der Gärten beteiligen möchte, oder weitere Informationen zum Projekt wünscht, darf sich gerne bei uns melden!

Kontakt: Raffaela Hanauer

mailto: raffaela.hanauer@hotmail.com