FAQ


1. Was ist Urban Agriculture Netz Basel (UANB)?

UANB ist ein gemeinnütziger Verein in Basel. Wir engagieren uns in und um Basel für die Zukunft unserer Lebensmittel und bieten lieber heute als morgen Alternativen an. Durch die Vernetzung von bestehenden Akteuren aus der Bevölkerung, den Lebensmittelkultivierenden, der Verwaltung und der Politik, ist Urban Agriculture Basel als regionale Vernetzungsplattform, ein in der Schweiz einzigartiges Scharnier. Unser Fokus liegt auf der Kultivierung, der Verarbeitung, der Verteilung, und dem Geniessen von Bio und bio-dynamischen Lebensmitteln. Die Lebensmittelsensibilisierung und das Verantwortungübernehmen im Bereich des nachhaltigen Konsums stehen im Zentrum. Seit seiner Gründung im Frühling 2010 sind darunter über fünfzig Projekte im Raum Basel lanciert und entwickelt worden. Als Vernetzungsplattform haben wir primär die Aufgabe des Projektlancierens, Beraten, Begleiten und Umsetzen.

2. Erfindet Urban Agriculture Netz Basel das Rad neu?

Nichts ist neu, essbare Städte sind unsere Vergangenheit und in Megastädten schon wieder Teil unserer Zukunft.  Landwirtschaftsflächen werden überbaut, Städte werden dichter. Wo sollen unsere Nahrungsmittel wachsen? National wie international bündeln sich Engagierte für die solidarische Landwirtschaft, einer gemeinschaftlichen Art Lebensmittel zu generieren. Wir nutzen altes Wissen mit heutiger Technologie um dieser internationalen Bewegung beizutreten.

3. Wie und wann ist Urban Agriculture Basel entstanden?

Entstehung/Gründung: April 2010, Basel
Engagierte und Interessierte Mitmenschen treffen sich in Basel um das Thema der essbaren Städte gemeinsam zu stärken: Kompost- Guru, Landwirtin, Sozialarbeiter, Unternehmensführer, Gestalterin, Soziologe, Architektin, Stadtentwickler, Studierende, Künstlerin…..

4. Was kann die Verleihung von Auszeichnungen für Ihre Initiative bewirken?

UANB erhält immer wieder nationale und Internationale Auszeichnungen. Diese bedeuten Wertschätzung und Kenntnisnahme für unser regionales Engagement und zeigen, dass z. B auch die direkt anliegenden Ländern sensibilisiert und interessiert sind. Die Auszeichnung bewirkt, dass UANB weitere Interessierte der Region bekommt und PartnerInnen gegenüber, eine Landesgrenze überschreitende Auszeichnung vorweisen können.

5. Welche Fortschritte hat das Projekt seit der Gründung gemacht?

Wachstum: UANB hatte mit einem Projekt begonnen und wurde nach nur 4 Jahren mit rund 45 Projekten ergänzt. Der Bekanntheitsgrad ist international wie regional vor allem durch Medien und diversen öffentlichen Anfragen messbar. (ca. 1000 pro Jahr)
Breite Abstützung: UANB setzt sich zusammen aus, und inspiriert diverse Menschen aus verschiedenen Altersgruppen, Herkunftsländern und Metiers (Stadtentwicklung, Architektur, Sozialarbeit, Bildung, Kultur, Stadtökologie etc.)
Vernetzung nachhaltiger Organisationen und Bürgerengagement: UANB ist Teil und formt Teil eines regionalen Netzwerks im Bereich Nachhaltigkeit. Die einzelnen Bürgerengagements im Bereich Lebensmittel sind seither besser vernetzt und neue Projekte werden leichter initiiert da nun viele Strukturen vorhanden sind. Eine Gemeinschaft in der Stadt ist entstanden und wächst.
Lebendes Modell als Alternative und Experiment: UANB ist ein wandelbares, lebendes Modell einer partizipativen Bürgerbewegung im Lebensmittelbereich. Die Lebensmittel sind das Vehikel um die Teilnahme an der Stadtentwicklung für alle Interessierten einfach zugänglich zu machen.
Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung: Die Nachhaltigkeit wird gemeinsam und durch aktives Tun erlebbar gemacht. Die Selbstbestimmung des nachhaltigen Lebensstils und Lebensmittelkonsums wird durch das Mitmachen und Lernen gefördert. Vor allem lernen wir, dass die ökonomische Nachhaltigkeit genau so wichtig ist wie die ökologische und soziale.

6. Wie viele Aktive sind dabei und welche Erlöse (neben dem ideellen Faktor) lassen sich erzielen?

Aktive:
– Zahlende Vereinsmitglieder: ca. 240
– Sonst in den 50 Projekten aktive Menschen: ca. 400 (z. B Kinder, Jugendliche, Studenten, Erwachsene, Senioren, Asylsuchende etc.)
– Diverse sensibilisierte Menschen aus aller Welt, welche durch Führungen in den 45 Projekten, Vorträge, Workshops und öffentlichen Anlässen sensibilisiert werden: ca. 1500 jährlich direkt (also nicht indirekt über Medien etc.)
Messbare Auswirkung:
– UANB Projektmitwirkende konsumieren mehr lokale, biologische Produkte
– Mehr Wertschätzung für Lebensmittel allgemein
– neue, teils langjährige Freundschaften und Gemeinschaften entstehen
– neue Projektideen im Bereich Lebensmittel werden einfacher initiert da UANB unterstützt, Prozesse begleitet
– im Bereich der Lebensmittel-Netzwerke gilt dank UANB, die Stadt Basel national als Vorbildstadt

7. Welche Hürden mussten bislang überwunden werden?

– Vorstandsmitglieder und aktive Hände in den Gärten gewinnen oder behalten
– trotz schnellem Wachstum der Bewegung, den Kopf nicht verlieren und Energie behalten
– diverse sensibilisierende Verhandlungsgespräche mit der Verwaltung
– unbezahlte Arbeit versus bezahlte Arbeit thematisieren und regeln (die Bewegung basiert auf ehrenamtlicher Arbeit, dies ist eine Stärke und/oder eine Schwäche)
– Begeisterungsarbeit und Überzeugungsarbeit mit Verwaltung, EntscheidungsträgerInnen und der Öffentlichkeit (den Wert der Bewegung aufzeigen)

8. Arbeitet UANB auch mit regionalen Landwirten zusammen?

Auf jeden Fall! Regionale Landwirte und Landwirtinnen sind unsere wichtigste Erfahrungs- und Lebensmittelquelle. Der regelmässige Austausch und die Produktabnahme (Lebensmittel und Pflanzensetzlinge) wird in vielen Projekten direkt genutzt.

9. UANB, weshalb auf Englisch wenn es um regionales und lokales geht?

Urban Agriculture ist eine internationle Bewegung und einen allgemein verwendeten Begriff. UANB hat den englischen Namen genommen um auch in internationalen Bewegungen wahrgenommen zu werden. Wir erhalten so Aufmerksamkeit auf google und kommen so zu spannenden Partner und Mitwirkenden aus aller Welt. Der englische Begriff wird in Basel leider wenig verstanden und dient vor allem als Kommunikationsmittel mit der internationalen Bewegung.

10. Wie stellt sich die Zukunftsaussicht dar?

– rosig und anspruchsvoll
– weitere VerantwortungsträgerInnen und aktive Hände und Köpfe für die Bewegung gewinnen (Unterstützung für das Kernteam)
– Wunsch: von der „underground Bewegung“ zur öffentlichen Dienstleisterin zu werden
– In process: WandergärtnerIn: bezahlte Gartenfachperson die der Öffentlichkeit für praktische Gartenfragen stehts zur Verfügung steht
– In process: bezahlte Koordinationsstelle für UANB

11. Wie kann ich aktiv werden?

HIER haben wir schöne Vorschläge aufgelistet… hast du weitere Ideen? Wir freuen uns auf dich! Basel braucht dich!!

En français

Foire Aux Questions

1. Urban Agriculture Netz Basel (UANB), qu’est-ce?

UANB est une association à but non lucratif établie à Bâle. Parce qu’il vaut mieux proposer des alternatives aujourd’hui que demain, nous nous engageons à Bâle et dans la région pour l’avenir de notre alimentation. Urban Agriculture Basel est une plateforme de réseautage unique en Suisse qui cherche à relier autant d’habitants, d’agriculteurs et de représentants du monde administratif et politique que possible. Nos efforts se concentrent avant tout sur le mode de culture, la transformation, la distribution et la consommation de produits biologiques et biodynamiques. Nos objectifs principaux ? Sensibiliser le public à la thématique de l’alimentation et aux enjeux d’une consommation plus durable et responsable. Depuis ses débuts au printemps 2010, l’association a vu naître plus de cinquante projets différents dans la région de Bâle. Par son activité de réseautage, UANB permet le lancement, l’accompagnement et la réalisation de projets très variés.

2. Urban Agriculture Netz Basel réinvente-t-elle la roue?

Rien de nouveau sous le soleil, des villes comestibles ont existé dans le passé ; aujourd’hui, elles émergent à nouveau dans les mégapoles du futur. Les zones agricoles sont progressivement bétonnées, les villes se densifient. D’où viendront nos aliments? Tant au niveau national qu’international, des personnes engagées s’unissent afin de promouvoir une agriculture solidaire et un mode de production communautaire. Nous participons à ce mouvement en combinant savoir ancien et technologie moderne.

3. Comment et quand l’association UANB a-t-elle vu le jour?

En avril 2010, des citoyens intéressés et engagés se sont rencontrés à Bâle pour aborder ensemble le thème des villes comestibles. Il y avait là un gourou du compostage, une agricultrice, un travailleur social, un chef d’entreprise, une créatrice, un sociologue, une architecte, un urbaniste, des étudiants, une artiste….

4. Qu’apportent les prix à UANB?

UANB reçoit régulièrement des prix nationaux et internationaux. Ces prix témoignent de la reconnaissance de notre engagement régional et montrent que les pays voisins s’intéressent à nos actions.

5. Quels sont les progrès réalisés par UANB depuis ses débuts?

  • La croissance: UANB a commencé avec un projet. Quatre ans plus tard, UANB compte 45 projets. Régionale et internationale, sa notoriété est reflétée par une bonne couverture médiatique et par de nombreuses demandes (env. 1000 par an) émanant d’un public très divers.
  • Un large soutien: UANB rassemble des personnes d’âge, d’origine et de professions très variés. (urbanisme, travail social, éducation, culture, écologie urbaine etc.).
  • La mise en réseau et la collaboration d’organisations de développement durable et d’action citoyenne: UANB fait partie d’un réseau régional de développement durable. Grace à UANB, les diverses actions citoyennes en faveur d’une alimentation durable sont mieux connectées entre elles. Ceci facilite le lancement de nouveaux projets qui bénéficient de structures préexistantes. UANB est une communauté qui s’est établie à Bâle et qui grandit.
  • Un modèle vivant qui permet des expériences alternatives: UANB est un modèle d’action participative pour une alimentation durable. Ce modèle évolue constamment. Les denrées alimentaires sont le moyen par lequel toute personne intéressée peut participer au développement urbain.
  • La durabilité et l’autodétermination: grâce à l’action commune, la durabilité devient concrète. La participation et l’apprentissage de nouvelles connaissance et techniques encouragent les participants à opter en connaissance de cause pour un mode de vie et de consommation durable. En réalisant surtout que la durabilité économique importe autant que la durabilité écologique et sociale.

6. Combien de personnes sont actives au sein d’UANB et quels sont les effets mesurables de ses actions?

  • membres payants: environ 240
  • personnes actives dans les 50 projets: environ 400 (enfants, jeunes, étudiants, adultes, personnes âgées, demandeurs d’asile etc.)
  • personnes originaires du monde entier qui prennent part à des visites, des présentations, des séminaires et des évènements publiques organisés par UANB : environ 1500 par an
    Effets mesurables:

  • nos participants consomment plus de produits locaux et biologiques
  • la valorisation des aliments est plus grande parmi ces personnes
  • de nouvelles amitiés et communautés naissent, dont certaines de longue durée
  • grâce au soutien et coaching d’UANB, de nouveaux projets démarrent plus facilement
  • la ville de Bâle fait figure de modèle suisse en matière de réseau alimentaire

7. À quelles difficultés UANB a-t-elle été confrontée jusqu’à présent?

  • gagner et conserver les membres du comité directeur et les personnes actives dans les jardins.
  • garder la tête froide (et de l’énergie) malgré la croissance rapide du mouvement
  • mener des négociations ainsi qu’un travail de sensibilisation auprès de l’administration bâloise
  • traiter la question du travail payé et/ou non payé (le mouvement repose sur le bénévolat, ce qui représente aussi bien un avantage qu’un désavantage)
  • enthousiasmer et convaincre l’administration, les décideurs politiques et le public en démontrant la valeur du mouvement

8. UANB coopère-t-elle avec les agriculteurs régionaux?

Bien sûr! Les agriculteurs et agricultrices régionaux sont nos sources d’expérience et d’aliments les plus importants ! De nombreux projets reposent sur des échanges réguliers avec les agriculteurs régionaux, qu’il s’agisse de conseils ou d’aliments et de plants biologiques.

9. UANB, pourquoi ce nom anglais puisque l’association est locale et régionale?

Urban Agriculture est un mouvement international et un terme universel. UANB s’est choisi un nom en anglais pour être perçue par des mouvements internationaux. Cela nous permet d’être visible sur Google et de trouver des partenaires et participants dans le monde entier. Malheureusement, ce nom n’est que peu compris à Bâle et sert surtout à communiquer avec le mouvement international.

10. A quoi ressemblera l’avenir?

  • si nous le voyons en rose, il sera également exigeant
  • gagner plus de membres actifs et de responsables en soutien à l’équipe de base
  • notre souhait : que de mouvement „underground“ nous devenions un prestataire de service public
  • en cours de réalisation: jardiniers et jardinières itinérant-es et rémunéré-es pour des conseils pratiques destinés à un large public / poste de coordinateur-trice rémunéré

11. Comment puis-je participer?

ICI, tu trouveras quelques belles propositions… Tu as une autre idée? Nous nous réjouissons de faire ta connaissance! Bâle a besoin de toi!!

Stand: 22. Februar 2017